Das Königsgambit ist eine Eröffnungsvariante im Schach, die zu den offenen Spielen gehört.
Weiss opfert sehr scharf im zweiten Zug den f-Bauern. Es gehört zu den beliebten Eröffnungen der romantischen Epoche des Schachs im 19. Jahrhundert, bei der Angriffsspiel über alles ging.
Heute gilt das Königsgambit als zweischneidig und gut zu verteidigen für Schwarz.
Daher sieht man es auf Spitzenturnieren eher selten.
Die Idee hinter diesem Gambit ist Linienöffnung für Weiss und ein Vollzentrum.
Weiss hofft auf Angriff in der geöffneten f-Linie gegen den Punkt f7.
Die positionellen Probleme des Königsgambits liegen darin, dass der weisse König unsicher steht und der vorgerückte schwarze Bauer auf f4 unangenehm ist.